Dienstag, 22. Januar 2008
Nachdem gestern ein absoluter Null-Tag war, an dem ich nicht mal Lust dazu hatte, mit aufzuschreiben was ich so gegessen habe, geschweige denn zu laufen, es mich also gestern quasi gar nicht gab, sollte und wollte ich heute wieder laufen. Dumm nur, dass auch der heutige Tag pickepacke voll mit Terminen war, ich also morgens zur Arbeit fuhr um erst spät abends wieder heim zu kommen.
Geht nicht gibt’s nicht, heißt es dann immer, gibt es bei solchen Einwänden auch im Forum zu lesen. Wenn selbst der (Ex-)Außenminister das geschafft hat … usw.usf..
Also plante ich, eine Stunde früher aufzustehen. Denn es mach schließlich Sinn, wenn man sowieso täglich morgens duscht, vorher noch zu laufen, damit es sich auch ordentlich lohnt. Also ging ich gestern sogar verhältnismäßig früh ins Bett, legte zuvor noch alle benötigten Klamotten zurecht … um heute früh auf ganzer Linie zu scheitern!
Es fühlte sich an, wie Frau Schmitt es beschrieb. Nur ohne Happy End. Ich titschte zweimal auf den Wecker, der mir für jedes Titschen 10 Minuten schenkte. Und entschied danach, dass es nun eh’ zu spät sei, drehte mich um und kuschelte mich für weitere 40 Minuten ein.
Also hatte ich einen relativ ausgeschlafenen Tag, schäme mich aber trotzdem. Bin halt nur ein Weihnachtsjogger …
Fürs Protokoll
- Ernährung:
2 Brötchen (roher Schinken / Salami, Weichkäse / Marmelade)
2 Brötchen (Bread’n’Dip TM / Scheibenkäse, Pfefferkranz / Buko Ananas)
Bratwurst & kl. Bier
2 Milchbrötchen
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Sonntag, 20. Januar 2008
- Laufen:
2 Läufe, 85 Minuten
- BMI:
29,4
Autsch, die passende Ernährung ist dann in dieser Woche wohl doch nicht so gelungen. Der BMI ist wieder um ein Zehntel angestiegen. Nicht, dass ich nicht erahnen könnte, woran das liegt. Geht eben doch nicht alles von alleine. Also werde ich nun unter den Beiträgen, im Abschnitt ‚Fürs Protokoll’ auch den Punkt ‚Ernährung’ führen. Ursprünglich hatte ich mir das vorgenommen. Eigentlich ist mir das zu kleinkariert, zu weightwatcherhalf. Aber ich befürchte, dass mein Projekt ‚Schlanker Weihnachtsjogger 2008’ sonst scheitert …
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Sonntag, 20. Januar 2008
Noch wird’s ja immer recht früh dunkel, weshalb das Laufen im Wald für mich hauptsächlich am Wochenende in Frage kommt, oder wenn ich mal ausnehmend früh nach Hause kommen kann. Freitag wäre es möglich gewesen, ich wollte aber wegen der Wade lieber auf möglichst ebenem Boden laufen und zog bewusst die Straße vor. Heute ging’s dann aber doch wieder in den Wald.
Murph’sches Gesetz: Sobald ich mit Laufschuhen vor die Tür trete, beginnt es zu regnen. Generell finde ich Regen eigentlich nicht schlimm, wenn es denn nicht gleichzeitig zu windig ist; aber kein Regen ist schon netter. Heute regnete es nur, bis ich auch nass war, dann hörte es wieder auf.
Meine Standard-Waldrunde. Mit Podcast-Unterhaltung, die WDR5-Sendung ‚Hallo Ü-Wagen’ zum Thema Pipeline in NRW. Ein angenehmer Lauf. Natürlich fühlt sich das Laufen noch nicht wieder rund an, natürlich fühle ich mich schwerfällig; schließlich bin ich schwerfällig. Aber es tat nichts mehr weh, die linke Wade war nurnoch Wade, alles wieder normal. Das schafft doch eine Aussicht auf bessere, weniger schwerfällige Tage.
Fürs Protokoll
- Laufen:
45 Minuten im Wald, früher Nachmittags, mild (zu warm gekleidet!), regnerisch
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Samstag, 19. Januar 2008
Indisches Essen ist, glaube ich, furchtbar gesund. Fettarm, mit Reis, wenig Fleisch. Mein Dish heute hieß „Chicken Frei“. Hähnchen in einer sahnefreien Soße mit Paprika, Zwiebeln, Pilzen und Lauch. Lecker und durchaus ein Sportlergericht.
Gut, ein echter Sportler hätte sich wohl das Bier dazu gespart.
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Freitag, 18. Januar 2008
Nein, ich bin nicht Rocky Balboa. Aber ich war laufen, und es tat nichts mehr weh!
Ok, es war auch nicht so, dass ich nichts gespürt hätte. Die Wade war schon nicht so locker, wie eine Wade zu sein hat. Und anfangs hatte ich bedenken, dass es mit den weiteren Laufminuten schlimmer werden würde. Aber so wars nicht.
Es blieb wie es war, und ich hatte einen netten, lockeren Lauf. 40 Minuten war ich unterwegs. Scheiß Wetter, keine schöne Strecke, aber ein gutes Gefühl.
Fürs Protokoll
- Laufen:
40 Minuten Straße, nachmittags, milde Temperaturen, Regen
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Donnerstag, 17. Januar 2008
Am Montag war ich drauf und drann, laufen zu gehen. Ich konnte mich zurückhalten und bin froh darum, denn ich denke, dass die Pause wieder zu kurz gewesen wäre. Ich habe große Lust, endlich wieder zu laufen, und gar keine, zum Arzt zu gehen. Nun wars lang genug, hoffe ich. Morgen werde ich’s wagen.
Posted in Tage ohne Laufen | Tags: lust, pause, arzt |
Mittwoch, 16. Januar 2008
Heute stehen bei uns „Light Schokoküsse“ in der Küche.
Zuckerfrei sind die. Habe ich natürlich direkt katalogisiert: Mit 3 Stück ist man bei 2 Weight Watchers Punkten. Vermutlich schrecklich ungesund, voller Süßstoff. Und Süßstoff ist eh Teufelszeug, macht noch mehr Appetit auf Süßes. Also nicht empfehlenswert.
Schmecken aber nicht schlecht.
Posted in Tage ohne Laufen | Tags: appetit, süßstoff, schokoküsse, weight watchers, zuckerfrei |
Dienstag, 15. Januar 2008
Ein Keks zum Kaffee. Lieber natürlich ein Stück Kuchen zum Kaffee, aber naja. Aber bitte wenigstens einen Keks. Beziehungsweise zwei, ein Keks alleine wäre wirklich zu jämmerlich. Aber was für Kekse?
Ich mag ja gerne Prinzenrollenkekse. Aber die Dinger sind recht groß. Zur Einordnung: Einer hat 2,5 Weight Watchers Punkte. Zwei Stück davon, und man hat fast ein Viertel der Tageskalorien für eine nicht allzu schwere Dame zusammen. Nun bin ich keine Dame und nicht allzu schwer bin ich erst recht nicht, aber nur weil es vielleicht noch passt, muss man ja nicht uschen.
Aber gleich welche anderen Kekse ich zum Kaffee probiert habe: Entweder sie schmeckten viel zu gesund, oder sie waren noch gehaltvoller.
Heute aß ich zwei Kekse zum Kaffee. Prinzenrollenkekse.
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Montag, 14. Januar 2008
Man halte mich für debil, aber wenn es gelingt, eine Unzulänglichkeit gegen eine andere Unzulänglichkeit anzuwenden, derart, dass beide am Ende geschlagen sind, freue ich mir ein Loch in’ Bauch!
Es ist typisch für mich, einen ganzen Tag lang gesund und in vernünftigen Maßen zu essen, und dann abends schwach zu werden und mir vor dem TV oder dem Rechner irgendwelche Sünden reinzuschaufeln oder –kippen. Nun habe ich für mich entdeckt, dass mir frühzeitiges Zähneputzen nach dem regulären Abendessen hilft, standhaft zu bleiben, einfach weil ich zu faul wäre, vor dem ins Bett gehen erneut zu putzen …
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Sonntag, 13. Januar 2008
Das nichtlaufen geht mir auf’n Sack.
Was das Abnehmen angeht geht’s zumindest in die richtige Richtung. Ich denke, es könnte besser, flotter gehen, wenn ich auf das ein oder andere verzichten würde, von dem ich weiß, dass es nicht zum Abnehmen geeignet ist. Andererseits fühle ich mich so noch ganz gut dabei und ich weiß nicht, ob das auch so wäre, wenn ich auf alles Ungeeignete verzichten würden.
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