Eigentlich passt es ja in dieses Blog eines Immerwiederscheiterers. Dennoch war ich nicht darauf gefasst und bin nun entsprechend enttäuscht. Sowas ist mir noch nie passiert. Ich konnte meine allererste Laufeinheit, die ich in diesem Blog dokumentiere, nicht vernünftig Abschließen, weil ein Krampf ein weiterlaufen unmöglich machte.
Jedenfalls glaube ich, dass es ein Krampf war. Jedenfalls hoffe ich, dass es ein Krampf war, und nichts schlimmeres!
Natürlich weiß ich, was Du nun denkst. Da fängt dieser schwere Kerl gerade wieder frisch an, und übernimmt sich sofort. Aber so war’s nicht. Es lief ganz gut. Es war kalt aber klar, hell – bzw. früh genug, dass ich im Wald laufen konnte. Und ich war guter Dinge. 32 Minuten war ich unterwegs und es sollte auch nicht viel mehr werden, ich war auf dem Rückweg. Dort geht’s an einer Stelle allerdings ziemlich steil bergab und da erwischte es mich! Ein stechender Schmerz in der linken, unteren Wade. Nicht kurz sondern anhaltend, krampfig eben, aber so stark, dass er sich nicht ausdehnen lies.
Laufen ging nicht mehr. Erst ging nur humpeln, dann immerhin normales, flotteres gehen. Zum Glück, denn es war kalt und ich war verschwitzt. So blieb es bei 32 Minuten. Die Wade schmerzt nach wie vor, ist aber nicht dick. Ich hoffe, dass sich das in zwei Tagen erledigt hat.
Fürs Protokoll
- Laufen:
32 Minuten im Wald, nachmittags, es war knackig kalt- Ernährung:
Ziemlich gesund, mit Obst am Morgen und einer Gemüsepfanne als Abschluß. Allerdings ist eine kleine Sünde zu verzeichnen: Ein kleiner Berliner zum Kaffee. Und die Literflasche O-Saft hätte ich vielleicht auch nicht komplett leer machen sollen.